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Schnipsel zur Netzkultur, Informations-Allmende und Randgebieten

Samstag, 12. März 2005

Kubricks Zettelkatalog
In der sorgfältig zusammengetragenen Ausstellung zu Stanley Kubricks filmischem Werk im Berliner Martin-Gropius-Bau darf man neben vielerlei anderen Zuckerln wie Clockwork-Orange-Milchbar-Puppen, 2001-Embryo und Shining-Äxten auch einen Zettelkasten mit 12 Schubladen bewundern, den der Regisseur zu seinem Film über Napoleon anlegen ließ. Diese beherbergen eine chronologische Abfolge von Daten, Personen und sonstigen Gegebenheiten, welche das Leben des Franzosenführers detaillieren und schnell zum Nachschlagen bereithalten. Kubrick war bekannt für seine Akribie und Vorliebe für solche Ordnungssysteme. Ob ihn da ein Bibliothekar beraten hat? Die Austellung ist noch bis zum 18. April zu sehen.

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... rockte Bernadette la Hengst mit Augenklappe und Stromgitarre am vergangenen Donnerstag in der literaturWERKstatt Berlin von ihrer kommenden Platte und sorgte so für ein sympathisches Statement zur Musikdistributionskultur der Jetztzeit ("Produktion in unsere Hände!"). Zusammen mit Sterne-Sänger Frank Spilker diskutierte Martin Büsser in einer trauten Atmosphäre und ausgelassenem Publikum über das Subversive in Poptexten. Da kauft man seine Musik doch gerne ein. Vielen Dank für diesen schönen Abend!

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